Belletristik REZENSIONEN

Schwesternliebe und Liebe, die begehrt...

Russin
Mein Bruder Anton Tschechow
Aus dem Russischen von Antje Leetz
Mit diversen Schwarz-Weiß-Fotos
Kindler Verlag, Berlin 2004, 287 S.

Russin
Tschechow, meine Liebe
Erinnerungen
Herausgegeben und aus dem Russischen übersetzt von Ruth Wyneken
edition ebersbach, Berlin 2004, 160 S.

Maria Tschechowa (1863 bis 1957) wurde vierundneunzig Jahre alt. Sie war, wie die Fotos dieses Buches zeigen, eine sehr ansehnliche Frau. 1888, da war sie fünfundzwanzig Jahre alt, schlug sie, die Schwester Tschechows, den Heiratsantrag Alexander Smagins aus - er "war ein schöner und interessanter Mann und gefiel mir sehr" -, um sich ganz ihrem geliebten Bruder widmen zu können: als Vertraute, als Hausfrau, als eine, die sich für seine Werke interessierte.

Maria hatte fünf Brüder: Alexander (Sascha) acht, Nikolai (Kolja) sechs, Anton (Antoscha) dreieinhalb Jahre älter als sie, Iwan ein Jahr und Michail zwei Jahre jünger als sie; alle Kinder wurden in Taganrog geboren. Der Vater war ein kleiner Kaufmann, die Kinder mussten von klein auf mitarbeiten: die Brüder im Laden, die Tochter im Haushalt. Der Vater wird von Maria Tschechowa als rau und fordernd geschildert, die Mutter als fürsorglich und zärtlich. Anton Tschechow sagte später (in Anlehnung an Goethe?): "Unser Talent haben wir vom Vater, die Seele von der Mutter." Im April 1878 machte der Vater Pleite, vor seinen Schulden floh er nach Moskau, die Familie zog hinter her - bis auf Anton Tschechow, der in Taganrog noch ins Gymnasium ging. Maria schreibt: "Anton begriff die ganze Härte unserer Moskauer Existenz. Er bemerkte auch den Wandel, der seit unserer Abreise aus Taganrog in mir vorgegangen war, er interessierte sich für mein Leben und hatte Respekt vor der Stellung, die ich in unserer Familie eingenommen hatte. Zu jener Zeit nahm unsere tiefe Freundschaft ihren Anfang. Nachdem Aljoscha unser ärmliches Dasein gesehen hatte, begann er, uns materiell zu unterstützen, er überwies uns aus Taganrog einen Teil seines Verdienstes. Und dieser `Verdienst´ bestand aus dem Groschenhonorar für die Stunden, der er (...) gab. (...) Antoschas Fürsorge rührte mich und hat mich sehr für ihn eingenommen, für immer. (...) Die Freundschaft zwischen Anton und mir wurde immer enger. Ich vertraute ihm all meine Gedanken an, vor ihm hatte ich keine Geheimnisse. Und er zahlte mir mein Vertrauen mit ebensolcher Offenheit zurück. [Nicht ganz, wie wir noch sehen werden...] Unter Antons Einfluss begann ich bewusster zu leben (...)." Seitdem lebte Maria mit ihrem Bruder zusammen, führte ihm den Haushalt und sorgte dafür, dass er möglichst ungestört schreiben konnte - sowohl in den verschiedensten Wohnungen in Moskau als auch auf den verschiedensten Datschen im Süden Russlands (zuletzt in Jalta auf der Krim), wo er auf Anraten seiner Ärzte lebte wegen seiner fortschreitenden Krankheit - später wird diese als Lungentuberkulose diagnostiziert. "Aus Moskau", schreibt Tschechow, "wollte ich nicht weg, überhaupt nicht, aber ich musste, da ich immer noch in außerehelicher Liaison mit den Bazillen lebte." Als sich Anton Tschechow 1894 auf die beschwerliche Reise nach Sachalin begab, um über die dortigen Verhältnisse der Strafgefangenen zu berichten, war er bereits ein kranker Mann.

Maria Tschechowa erzählt in ihrem Buch Mein Bruder Anton Tschechow über ihr gemeinsames Leben (teils mit Vater und Mutter), über die vielen Persönlichkeiten mit denen sich der bald bekannte Schriftsteller traf: über Lew Tolstoi, Iwan Bunin, Fjodor Schaljapin, Konstantin Balmont, Wladimir Giljarowski, Maxim Gorki, Alexander Kuprin, Anatoli Lunatscharski, Dmitri Mamin-Sibirjak, Wladimir Nemirowitsch-Dantschenko, Konstantin Stanislawski, Wladimir Korolenko u. v. a. (Tschechow und Korolenko wurden 1900 als Ehrenmitglieder in die Akademie, Sektion schöngeistige Literatur, gewählt. Beide traten sie - und nur sie beide - 1902 wieder aus, als Zeichen des Protestes gegen die Abwahl Maxim Gorkis auf Anordnung des Zaren. Als Anton Tschechow starb, schrieb Korolenko in sein Tagebuch: "Das Gefühl, das ich für ihn empfand, kann man ohne Übertreibung Liebe nennen.") Wir erfahren von Maria viele Einzelheiten über Tschechows soziales Engagement: Er behandelte als Arzt die Bauern kostenlos, organisiert Hilfe bei einer Hungersnot in den Gouvernements Nishni Nowgorod und Woronesh, sorgte für Schulneubauten, wurde zwei Jahre hintereinander zum Choleraarzt (ohne Lohn) ernannt, beteiligte sich an der russischen Volkszählung von 1897... Und ist ein begeisterter Angler, wann immer es seine Zeit erlaubt und - eigentlich nicht erlaubt. Auch von Tschechows Ausgelassenheit in jungen Jahren und von seiner Spitzbübigkeit in älteren Jahren erzählt seine Schwester so frisch und munter als sei das alles gestern gewesen. Aber - als Maria Tschechowa dieses Buch schrieb, war sie bereits im 93. Lebensjahr. "Nicht an mir ist es", schreibt sie, "darüber zu urteilen, ob mir vieles gelungen ist. Aber im dreiundneunzigsten Lebensjahr (da ist Tschechow bereits zweiundfünfzig Jahre tot) kann ich sagen: "Indem ich mein Leben dem Schriftsteller Tschechow widmete, habe ich das erfüllt, was ich erreichen wollte. Zu seinen Lebzeiten habe ich mich bemüht, ihm zu helfen, wo es nur ging, damit er in Ruhe arbeiten konnte. Nach seinem Tod habe ich mich dafür eingesetzt, dass die Erinnerung an ihn wachgehalten wird."

Einst hatte Bunin Tschechow prophezeit, dass man ihn noch sieben Jahre nach seinem Tode lesen und dann vergessen werde. Nun sind inzwischen hundert Jahre seit seinem Tode vergangen und es erscheint im Jahre 2004 ein Buch nach dem anderen von und über Anton Tschechow.

Auch Tschechow, meine Liebe, Erinnerungen von Lydia Awilowa (1864 bis 1943) erschien - endlich! - zu seinem hundertsten Todestag in deutscher Sprache. Die erste Textfassung der Erinnerungen stammt russisch wahrscheinlich aus den Dreißigerjahren und lehnte sich bewusst an den Titel der Tschechow-Erzählung "Von der Liebe" an. Im Laufe der Jahre arbeitete Lydia Awilowa ihren Text mehrfach um, erst 1984 erschien er russisch vollständig ohne redaktionelle Kürzungen in einer Ausgabe mit ihren Erzählungen und Tagebüchern, sowie zuletzt 1986 im Sammelband der Erinnerungen von Zeitgenossen Anton Tschechows. Seit vielen Jahren liegen Ausgaben der Awilowa-Erinnerungen in mehreren Sprachen vor, im deutschsprachigen hat man sie bisher übergangen. Warum? Weil bis auf den heutigen Tag daran gezweifelt wird, ob sie die Wahrheit schreibt? Ob Tschechow die innige Liebe der Awilowa erwidert hat. Ohne jeden Zweifel urteilt Iwan Bunin: "Die Erinnerungen Awilowas, die mit großem Glanz, innerer Bewegung, seltenem Talent und ungewöhnlichem Takt geschrieben sind, waren für mich eine Offenbarung. Ich kannte Lydia Alexejewna gut, deren hervorstechende Eigenschaften Aufrichtigkeit, Verstand, Talent, Schüchternheit und eine seltene Ader für Humor waren, sogar in Bezug auf sich selbst. Nachdem ich ihre Erinnerungen gelesen hatte, schaute ich anders auf Tschechow, es tat sich für mich etwas Neues in ihm auf. Ich hatte nicht die leiseste Ahnung von der Beziehung, die zwischen ihnen bestand."

Nicht die leiseste Ahnung hatte auch Maria Tschechowa. Die so Vertraute Anton Tschechows kannte Lydia Awilowa nur vom Hörensagen; zu Lebzeiten Tschechows haben die beiden sich nicht kennen gelernt. Als Tschechow1897 nach schwerem Lungenbluten in einer Moskauer Klinik lag, schreibt Maria Tschechowa "(...) auf Antons Nachttisch standen nur die Blumen, die ihm die Schriftstellerin (... ) Awilowa mitgebracht hatte, die ihn zweimal in der Klinik besuchte". Und weiter: "Anton schätzte das schriftstellerische Talent der Awilowa und nahm Anteil an ihrer Arbeit: Er half ihr bei Veröffentlichungen, gab ihr künstlerische Ratschläge und kritische Hinweise." Aber, so meint Tschechows Schwester, wenn sie von Antons Gefühlen zu ihr spräche, werde sie recht subjektiv, da gehe wohl die künstlerische Phantasie mit ihr durch..."

1904, elf Tage nach Tschechows Beerdigung schrieb Lydia Awilowa einen Brief an die Tschechowa: "Hochverehrte Maria Pawlowa, es fällt mir schwer, Ihnen zu schreiben, da ich Sie nicht kenne. Ich weiß nicht, wie sie meinen Brief aufnehmen werden. (...) Ich schreibe nur Ihnen, nicht für das Publikum, nicht einmal für die Menschen aus Ihrer Umgebung. Ich empfinde für Sie ein persönliches Gefühl. (...) Ich habe Sie einmal gesehen, im Vorbeigehen, vor der Klinik, als er in Moskau krank war, vor sieben Jahren. (...) Ich möchte auf keinen Fall behaupten, dass ich ihn gut kannte, dass ich ihm etwas bedeutet habe. (...) aber er hat einen großen Einfluss auf mein Leben gehabt, ich bin ihm für vieles dankbar. (...) Aus meinem Leben ist etwas sehr Schönes verschwunden. Etwas Helles und Teures..."

Maria Tschechowa lernte die Awilowa kennen, als sie begann, Tschechows Briefe für einen Veröffentlichung zu sammeln: "Lidia [Lydia] Awilowa übergab mir alle Briefe, die Tschechow ihr geschrieben hatte, und bat mich ihrerseits, ihr alle Briefe zurückzugeben, die sie Anton geschrieben hatte, was ich auch tat. [Lydia Awilowa hat diese Briefe vor ihrem Tode verbrannt.] Wegen einiger Briefe, die ich veröffentlichen wollte, kam es zwischen uns zu Meinungsverschiedenheiten, und ich habe sie dann nicht wieder gesehen." Ein Vierteljahrhundert war vergangen, als Maria im April 1939 einen Brief von der Awilowa erhielt, "bereits mit der zitternden Hand eines alten Menschen geschrieben". Bei einer Fahrt von Jalta nach Moskau besuchte Maria Tschechowa die Awilowa in ihrer Wohnung: "Ich traf eine alte, kranke, heruntergekommene Frau an. Auf dem Tisch lag ein Berg Zigarettenstummeln. Unser Wiedersehen war traurig und - das letzte. 1943 starb Lidia [Lydia] Awilowa" - in Moskau, mit neunundsiebzig Jahren nach langer lähmender Krankheit an Spondylosis deformans. Sie war schon lange Witwe gewesen, ihr Mann war bereits 1916 unerwartet bei einem Kuraufenthalt im Kaukasus gestorben. Ihre Tochter Nina war nach der Geburt ihres Sohnes in der Klinik mit Enzephalitis infiziert worden, die nicht erkannt wurde; deren Mann verlässt Frau und Kind und emigriert in die USA. 1930 stirbt Nina, Lydia Awilowa zieht ihren begabten Enkel - er wurde später Geologe - mit Unterstützung ihrer Söhne groß.

Als Lydia Awilowa 1889 im Hause ihrer Schwester den achtundzwanzigjährigen Tschechow kennen lernt ("Ich hielt ihn für vertrauenswürdig, sympathisch, edel, mutig."), ist sie seit zwei Jahren mit dem Juristen Michail Awilow (1863-1916), der von Donkosaken abstammt, verheiratet; ihr Mann ist launenhaft, jähzornig und sehr eifersüchtig. Die Awilowa hat drei Kinder: Lew (1888), Wsewolod (1889), Nina (1891).

Und dass Tschechow durchaus auch etwas vor seiner geliebten Schwester geheim halten konnte, davon zeugt zum Beispiel seine (vorher nicht angekündigte) Heirat mit der Schauspielerin Olga Knipper (die Maria Tschechowas beste Freundin blieb). In der nachträglichen Mitteilung an seine Schwester und an die Mutter beteuert er, "dass alles beim Alten bleibe. Meine Beziehungen zu dir [der Schwester] bleiben unverändert herzlich und gut." Als die Awilowa von der Hochzeit erfährt - sie hat Tschechow fünf Jahre lang nicht gesehen, wohl aber geschrieben (sie schrieben sich heimlich bis zu seinem Tode), sagt sie: "Seit jener Zeit habe ich oft Gespräche über diese Heirat gehört. Stets wurde gesagt, `merkwürdig´. Und ich konnte nicht verstehen, warum. Ist es denn nicht etwa natürlich, dass sich ein Schriftsteller und Dramatiker in eine Schauspielerin verliebte, für die er Rollen schrieb? Sie war begabt und von angenehmer äußerer Erscheinung." Und Maria Tschechowa dazu in ihren Erinnerungen: "Als ich mir `Die Möwe´ (...) zum dritten Mal ansah (...) lernte ich auch Olga Knipper kennen, die mich mit ihrer Kunst und ihrem Charme bezauberte."


Dass die Schriftstellerin Lydia Awilowa den Schriftsteller Anton Tschechow liebte, wird aus vielen Passagen des Buches deutlich: "Für mich bedeutete sein Blick nicht nur ein Gesetz, dem man sich zu unterwerfen hatte, sondern eine Erleuchtung, die man unmöglich ohne Begierde ergreifen und unmöglich wegschieben oder vergessen könnte." - "Von dem Zeitpunkt an, als ich wusste, dass ich ihn liebe, habe ich mich nur gequält, nur gekämpft, nur versucht, mich von dieser Liebe zu befreien. - "(...) ich lebte ein alltägliches Leben als Frau, bis für mich diese Sonne aufging. (...) Sei es auch quälend, sei es vergällt, aber das, was ich von ihm bekomme - das ist das Glück!" - "Zum ersten mal wusste ich, ohne jeden Zweifel, bestimmt und klar, dass ich Anton Pawlowitsch liebte. Liebte!"

Und er - Anton Tschechow? In seinen Briefen und bei persönlichen Begegnungen mit ihr äußerte er sich: "Wissen Sie denn nicht, dass ich ernsthaft von Ihnen hingerissen war? Es war mir ernst. Ich liebte Sie. Mir schien, es gebe keine andere Frau auf der Welt, die ich so hätte lieben können." - "Ich liebte sie. (...) Doch ich wusste, dass Sie nicht so sind wie viele Frauen, die ich fallen ließ und die mich fallen ließen; dass man Sie nur rein und erhaben lieben kann, fürs ganze Leben. Und Sie waren für mich heilig. Ich fürchtete, Sie zu berühren, weil ich Sie nicht kränken wollte." - " (...) wir bekannten uns nicht zu unserer Liebe, wir versteckten sie scheu und eifersüchtig. Wir fürchteten alles, was unser Geheimnis uns selbst hätte entdecken können. Ich liebte sie zärtlich, tief, doch ich stellte Erwägungen an, fragte mich, wohin unsere Liebe führen könne, wenn uns die Kraft fehlte, gegen sie zu kämpfen."

Das Buch der Awilowa ist die Geschichte einer Liebe, einer gegenseitigen Liebe - davon bin ich überzeugt, so lügt man nicht. Und es ist die Geschichte einer Frau, die hin- und her gerissen ist zwischen Leidenschaft und Pflicht.

Gisela Reller / www.reller-rezensionen.de

 

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Am 10.06.2004 ins Netz gestellt. Letzte Bearbeitung am 01.03.2015.

Das unterschiedliche Schreiben von Eigennamen ist den unterschiedlichen Schreibweisen der Verlage geschuldet.

Bevor du nicht unter fremdem Dache warst, weißt du nicht, wo deines undicht ist.
Sprichwort der Russen

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